Banntag Buchs: von 1965 bis 2007
| 19. Mai 2008
Eines dürfen wir mit Freude und auch etwas Stolz festhalten: der Buchser Bannumgang ist weitherum der Grösste seiner Art, auch wenn in den vergangenen Jahren die Teilnehmerzahl abgenommen hat. Noch immer sind es um die 300 bis 350 Teilnehmer.
Die Erfolgsgeschichte beginnt mit einer Gruppe von Personen, die am 2. Juni 1965 unter dem Titel „Banntag“ tagte, im August des gleichen Jahres stiess der Ortsverein dazu und am 11. August formierte sich das eigentliche Banntagkomitee. Und das sind die Gründer: Konrad Grendelmeier, Theo Kolb, Gottfried Moser, Hans Müller, Hans Schaub, Paul Schlatter, Humbert Schmid, Herbert Stettler, Ernst Rohner. Dass diese Gruppe nicht lange um den Brei herumredete beweist die Tatsache, dass der erste Bannumgang bereits am 3. Oktober desselben Jahres stattfand. In einer Zeit der stetigen Veränderungen dürfen wir aber mit Genugtuung feststellen: der Banntag begann mit einem Gottesdienst – damals bereits um 8 Uhr – und noch heute sind wir diesem Prinzip treu geblieben, mit Ausnahme der Startzeit. Dass der Banntag-Gottesdienst um 9.30 h beginnt, trägt der Tatsache Rechnung, dass wir zahlreiche von auswärts anreisende ehemalige BuchserInnen einladen.
Konstant geblieben ist auch der damalige Grundgedanke, wie er in der ersten Einladung formuliert wurde:
Anlässlich des ersten Bannumganges wurde der Gedenkstein beim Bruderhof feierlich eingeweiht. In den ersten Protokollen ist sogar von Tenue-Vorschriften und unteren Alterslimiten die Rede. Diese Diskussionen sind entstanden, weil der Bannumgang seinen gedanklichen Ursprung in Liestal hat. Die Pfarrfamilie Studer (1939-1981 in Buchs tätig) hat die Idee von dort aufgegriffen und erfolgreich nach Buchs gebracht. Das damalige fortschrittliche Komitee hat aber auf solche Beschränkungen verzichtet. (Anmerkung: in Liestal sind nur männliche Teilnehmer und Kinder zugelassen.)
Heimatkundlicher Streifzug entlang der Gemeindegrenze (Bann), Kontakt unter der Bevölkerung, Treffen mit ehemaligen Buchsern.
Nebst den erwähnten Rottenmeistern sind per 2007 noch folgende Personen für die Durchführung des Anlasses verantwortlich: Denise Derrer, Heidi Gnepf, Stefan Kunz, Hugo Heiniger, Irene Meier, Vreni Schlatter, Peter Wiesendanger, Rolf Zürcher. Unser Dank gebührt allen freiwilligen HelferInnen, die uns jeweils tatkräftig unterstützen. Ohne sie wäre die Durchführung überhaupt nicht möglich!
